Diepoldsburg

Diepoldsburg

Die Ruine Diepoldsburg (Burganlage) ist eine Doppelburg, die aus der Obere Diepoldsburg  und der Unteren Diepoldsburg besteht. Sie liegt bei dem Ortsteil Unterlenningen.

Anfang des 15. Jahrhunderts wurde in den Urkunden erstmals zwischen der oberen Diepoldsburg und der unteren Diepoldsburg unterschieden, die im Jahr 1624  zum ersten Mal als Rauber erwähnt wird.

Untere Diepoldsburg

Die Untere Diepoldsburg eher bakannt als Rauber wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet. 1297 war die Burg im Besitz der Herren von Teck. 1406 sind die beiden Burgen im Besitz der Grafen von
Württemberg. Das Lehen wurde im Laufe der Zeit an mehrere Geschlechter vergeben, u.a. an die Schwenzlin von Hofen. 1406 wurde die Untere Diepoldsburg erstmals genannt. Ab 1426 kam sie in Besitz der Truchseß von Bichishausen. Ab 1510 war die Burg im Besitz der Speth von Sulzburg, deren
Burg auch im Kreis Lenningen zu finden ist. Vor 1535 wurde sie zur Ruine. Der Name „Rauber“ entstand um 1624. Genau Namensherkunft ungeklärt. Angeblich diente die Burg als Raubritterburg. In der Folge wurden Restaurierungs- und bestandssichernde Arbeiten durchgeführt. Heute findet man eine stattliche Burgruine vor, die idyllisch im Wald liegt – ein lohnendes Ausflugsziel.

Obere Diepoldsburg

Die Obere Diepoldsburg wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet. 1210 und
1215 wird ein Edelfreier Ulrich von Diepoldsburg genannt. 1297 war die Burg im
Besitz der Herren von Teck. Das Lehen wurde im Laufe der Zeit an mehrere Geschlechter vergeben, (Württemberg, Grafeneck, Habsburger, Schwenzlin von Hofen, Truchsessen von Bichishausen, Speth von Sulzburg und Schilling). Laut Bizer ging die Obere Diepoldsburg um 1400 ab. Dies weist er anhand der Keramikfunde im Burgareal nach. Heute sind nur noch Mauerrste  eine Zisterne zusehen.

 

Zwischen der  Ruine Rauber und dem  Freizeitheim Diepoldsburg, findet man mitten im Wald einen kleinen denkmalgeschützter Friedhof.

 

 

 

Posted on: 18. Juli 2017Andi

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