Deprecated: Function create_function() is deprecated in /customers/f/c/8/andi-hees.de/httpd.www/swabianalb/wp-content/plugins/wetterwarner/wetterwarner.php on line 330 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /customers/f/c/8/andi-hees.de/httpd.www/swabianalb/wp-content/plugins/wetterwarner/wetterwarner.php:330) in /customers/f/c/8/andi-hees.de/httpd.www/swabianalb/wp-content/plugins/wp-super-cache/wp-cache-phase2.php on line 1196 Gustav-Jakob-Höhle | Heimatliebe | Heimatliebe

Gustav-Jakob-Höhle

Gustav-Jakob-Höhle

Gustav-Jakob-Höhle

Die Gustav-Jakob-Höhle ist mit 427 m Länge die längste natürliche Durchgangshöhle der Schwäbischen Alb in Deutschland. Die Höhle befindet sich im oberen Lenninger Tal zwischen Grabenstetten im Westen und Lenningen-Schlattstall im Osten. Sie durchbricht den Burgberg der Ruine Hofen ca. 500m östlich von Grabenstetten. Den Südeingang erreicht man sehr einfach, indem man direkt an der Hangkante über eine Felsstufe absteigt. Außerdem kann man diese Höhle über einen Pfad, der 50m südwestlich am äußersten Wallrest steil den Felsen hinab geht, erreichen. Die Höhle hat auf der Nordseite 13m unter der Hangkante einen zweiten Eingang, welcher jedoch von oben sehr schwer zu erreichen ist. Das Befahren der Höhle selbst ist ungefährlicher als die Wege zur Höhle. Da diese am Steilhang zur Höhle führen, können sie schon bei feuchtem Wetter gefährlich rutschig sein. Bei entsprechender Vorsicht kann die Höhle von Kindern mit erwachsener Begleitung besucht werden. Die Höhle ist ein Überwinterungsbiotop für Fledermäuse und daher immer zwischen Oktober und April ist geschlossen. Sie ist außerdem als Geotop geschützt.

1936 wurde die Höhle offiziell von Gustav Fetzer und Jakob Kazmeier entdeckt und erhielt durch sie später den Namen Gustav-Jakob-Höhle. Jakob Kazmeier ist auch der Namensgeber der Kazmeierhöhle bei Weilheim/Teck. In dieser Zeit wurden die engsten Stellen der Höhle künstlich erweitert. Mit ihrer Gesamtlänge von 427 m und einem Höhenunterschied von 32 m, ist sie die längste Höhle des Lenninger Tals. Der Höhlengang der „Gustl“, die kein Wasser führt, ist mit Ausnahme der Hallen eng und in einigen Passagen so niedrig, dass nur mit Kriechen (=Schlufen) ein Weiterkommen möglich ist.

 

Posted on: 19. Juli 2017Andi

Kommentar verfassen