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Monat: September 2017

Wintersport in Lenningen

Wintersport in Lenningen

Mit gespurten Langlauf Loipen, geräumten Winterwanderwege und zahlreiche Rodelpisten und Hängen ist Lenningen ein Winter-Paradies. Optimal für einen Halbtagesausflug und für Kurzentschlossene. Hier kommen Langläufer, Rodler, Wanderer, Spaziergänger, Naturfreunde und alle Winterbegeisterte auf ihre Kosten. Leider ist das nicht immer möglich, weil es immer weniger Schnee gibt.

 

Jahre lang konnte man an der Pfulb snowboarden und Ski fahren an drei Liften je nach Schneeverhältnisse. Bis spät in den Abend unter Flutlicht konnte man die Piste unsicher machen. Jetzt ist damit Schluß.  Nach 40 Jahren wird der Liftbetrieb am Jahresende 2017 eingestellt. Die Pfulb sagt Danke 

 

Die Touren liegen im folgendem Schutzgebiet:

UNESCO Biosphärenreservat Schwäbische Alb
UNESCO-Biosphärenreservate sind international repräsentative Modellregionen. Sie verwirklichen nachhaltige Entwicklung und erhalten Lebensräume. UNESCO-Biosphärenreservate werben für den Ausgleich der Interessen von Umweltschutz und Wirtschaft, für ein Zusammenleben von Mensch und Natur.

In diesen Schutzgebieten gelten folgende Regeln:

  • Bitte berücksichtigen Sie die lokalen Hinweise zum Schutz der Natur.

 

 

Langlauf – Loipen in Lenningen

Asch-Loipe (Rauberweide – Asch – Steinbruch LausterTorfgrube)

Laufrichtung: gegen den Uhrzeigersinn, Schwierigkeit mittel, Länge 8,7 km

Einstieg am Parkplatz Otto-Hofmeister-Haus/Torfgrube und Parkplatz Freizeitheim Diepoldsburg/Rauberweide

 

 

 

Pfulb-Loipe (Pfulb – Bahnhöfle)

Laufrichtung im Uhrzeigersinn, Schwierigkeit mittel, Länge 8,5 km

Einstieg am Parkplatz Pfulb, Bahnhöfle/Ruine Reußenstein, Berg/Schopfloch, Rauhen Bühl und Kohlhäule

Zwischen Asch und Pfulb wird eine ca. 3 km lange mittelschwere Verbindungsloipe gespurt. Dabei sind 2 Straßenüberquerungen und ein schwerer Abfahrtsteil zu bewältigen.

 

 

Berghau-Loipe Erkenbrechtsweiler – Segelfluplatz Grabenstetten – Kesselfinkenloch

Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn, Schwierigkeit leicht, Länge 7,1 km

Einstieg am Parkplatz Mehrzweckhalle Erkenbrechtsweiler und Segelflugplatz Grabenstetten

Die Loipe führt überwiegend über freie Flächen. Da sie keine großen Höhendifferenzen aufweist, ist sie auch für Anfänger geeignet.

Die Berghau-Loipe verläuft im nördlichen Bereichl im Landkreis Esslingen und im südlichen Bereich parallel zur Skiloipe Grabenstetten im Landkreis Reutlingen. Eine Anbindung an die Loipen der Nachbargemeinden Hülben und Grabenstetten ist somit gegeben.

 

Anbindung an die Loipe Grabenstetten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sage vom Goldloch

Ein alter Schäfer, der auf der Uracher Alb seine Herde hütete, entdeckte eines Tages eine schmale Öffnung im Fels. Neugierig zwängte er sich hindurch und gelangte bald in eine große unterirdische Halle. Hier war es ganz finster und still, nur in weiter Ferne hörte er Wasser rauschen. Er nahm sich vor, am nächsten Tag die Höhle gründlicher zu erforschen, und kehrte zu seinen Schafen zurück.
Mit einem Licht untersuchte er am anderen Morgen die Höhlenwände und entdeckte auch wirklich einen Spalt, durch den er den Weg in eine weitere, größere Halle fand. Ihren Boden bedeckte ein klarer See, in dessen Wasser sich riesengroße Vögel spiegelten. Sie saßen reglos ringsum an den Wänden. Ihre funkelnden Augen starrten ihn an, und ihm schien, als wollten ihre spitzen Schnäbel gleich auf ihn loshacken. Vor Schreck entglitt ihm die Laterne, und das Licht erlosch.
Als sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah er einen fernen Lichtschimmer, der ihm den Weg zum Höhleneingang wies. Vor Angst zitternd, kroch er darauf zu, und als er endlich wieder ans Tageslicht kam, nahm er sich vor, nie mehr die Höhle zu betreten.
Lange erzählte er niemand von diesem Erlebnis. Aber als er einmal mit dem Mahlknecht von Seeburg zechte und der Wein ihm zu Kopfe stieg, entschlüpfte ihm sein Geheimnis. Aufmerksam hörte der Knecht zu und nahm sich vor, der Sache nachzugehen. Anderntags schon kroch er in den Berg hinein, fand auch bald die Halle mit dem See, und weil er ein mutiger Bursche war, kümmerten ihn die schrecklichen Vögel nicht, die überall reglos an den Wänden hockten.
Er suchte weiter und fand wirklich einen schmalen Gang, der abwärts führte. Eine Stunde mochte er unterwegs gewesen sein, und er wollte schon wieder umkehren, da fingen die Wände vor ihm an zu leuchten und zu glänzen, Sie waren aus reinem Gold, und golden schimmerten auch die Zapfen an der Decke der Höhle. Lange stand der Knecht da und staunte. Aber die Kerze in seiner Laterne brannte immer weiter herunter, und er musste zurück. Zuvor jedoch brach er einen Goldzapfen ab und steckte ihn in die Tasche. Als er sich auf den Weg machte, hörte er plötzlich ein vertrautes Geräusch: das Klappern der Mühle von Schlattstall, wo er auch schon gearbeitet hatte. Also musste die Höhle einen zweiten Ausgang haben! Er suchte und suchte, aber vergebens. Schnell begab er sich auf den vertrauten Weg und gelangte auch glücklich ins Freie, ehe das Kerzenstümpfchen in seiner Laterne ganz erlosch.
Nun besah er sich den Zapfen, den er mitgenommen hatte. Kein Zweifel, es war reines Gold! Er brachte ihn zu einem Goldschmied und bekam dafür so viel Geld, dass er sich in der Fremde selbst eine Mühle kaufen konnte.
Ehe er wegzog, vertraute er sein Geheimnis einem anderen Mahlknecht an. Der gedachte auch sein Glück zu machen. Als er jedoch die fürchterlichen Vögel erblickte, erschrak er so sehr, dass er ohnmächtig zu Boden stürzte. Er kam wohl wieder nach Hause, doch von da an war er müde und krank, und bald darauf starb er. Sein Geheimnis aber nahm er mit ins Grab.
Viele Leute glaubten der Sage. 1824/25 erweiterten Goldgräber die Öffnung der vorderen Lauterquelle bei Schlattstall, um in den Berg dringen und den Schatz finden zu können. Doch sosehr sie sich auch mühten, ihre Arbeit blieb ohne Erfolg.

Der langnasige Riese vom Teckwald

In den Wäldern unterhalb der Burg Teck wohnte einst ein Riese. Er hatte eine riesige Nase in seinem breiten Gesicht, mit der er alles neugierig beroch. Deshalb nannte man ihn Schnüffelnase.

 Oft ging er in das kleine Städtchen Owen und besuchte Hansjörg, den Schlossermeister, dem er bei der Arbeit gerne helfen wollte. Die Werkstatt war für den Riesen jedoch viel zu niedrig und so steckte er seinen struppigen Schädel einfach nur zum Fenster hinein. Anstatt jedoch zu helfen, stürzte der grobe, unbeholfene Riese alles in eine heillose Unordnung. Voller Zorn dachte sich deshalb der Schlossermeister einen Streich aus.

Er drehte seinen Schraubstock ganz weit auf und stellte ihn unter das offene Fenster.

 Als am nächsten Tag im Fensterloch sein ungebetener Besucher mit der langen Nase erschien, packte der Schlossermeister Hansjörg mit den Zangen seines Schraubstocks zu. Die Nase des Riesen war arg zerschunden und der Schlossermeister hatte nach dieser Lektion endlich Ruhe vor dem rauhen Unhold.

 Eines Tages nun sollte Hansjörg ein Türschloss auf der Teckburg richten. In Gedanken versunken war er auf dem Weg zur Burg. Da erschien Riese Schnüffelnase mit einem riesigen Knüppel in der Hand. Zu Tode erschrocken stellte sich der Schlosser geistesgegenwärtig auf den Kopf und spreizte die Beine wie eine Zange auf und zu. Da erinnerte sich der Riese an seine geschwollene Nase und rief kleinlaut und immer noch näselnd: “Da bist du ja schon wieder mit deinem verfluchten Schraubstock. Lass mich endlich zufrieden damit!”

Nachdem er dies gesprochen hatte, sprang er in den dichten Teckwald zurück und hatte sich nie wieder sehen lassen.

Die Sage von Verena Beutlin

Auf dem Teckberg, beim Gelben Felsen, befindet sich eine Höhle.

Verena Beutlin soll dort einst mit ihren beiden Knaben in tiefster Armut gelebt haben, ausgestoßen von allen Menschen.

Der Vater der Kinder war ein verheirateter Mann aus Beuren, dem es nur heimlich vergönnt war, Fürsorge zu zeigen. Ein rotes Tuch am Geäst und ein Feuer, dessen Rauchwolke dann den Berg umgab, signalisierten ihm, wenn Not war und die Vorräte ein Ende genommen hatten. In tiefer Nacht versorgte er dann unbemerkt die Seinen.

Als nun einmal ein harter Winter jegliches Durchkommen unmöglich machte, blieben auch die Notzeichen unbeantwortet.

Verena, dem Hungertod nahe, schickte ihre Söhne hinunter in das kleine Städtchen Owen, um etwas Brot zu erbetteln. Die Bewohner ließen sich leicht erweichen und gaben den Ausgehungerten zu essen. Jeder fragte die Kinder nach dem Woher und Wohin – da brach das Schweigen der Buben. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Kunde in Owen.

So konnte nur eine Hexe leben!

Man zerrte Verena hinab vom Gelben Felsen in den Kerker der Stadt. Sie beteuerte ihre Unschuld, doch auf dem Scheiterhaufen wurde das Urteil vollstreckt.

Das Schicksal der Söhne und ihres Vaters liegt im Dunkeln. Man sagt dass die beiden Buben in Beuren die Taufe erhalten haben und rechtschaffene Männer geworden sind. Die Höhle aber heißt seither das “Verena-Beutlin-Loch”.

Rad- und Wanderbus Schwäbische Alb

Wer keine Lust hat den anspruchsvollen Albaufstieg mit dem Rad  zu überwinden oder lässt das Auto mal zu Hause kann den Rad- und Wanderbus in Anspruch nehmen. Der Ausgangsort des Rad- und Wanderbusses 177.1 ist Oberlenningen am ZOB und führt über Schopfloch und Westerheim nach Laichingen und wieder zurück.  Der Bus pendelt im zwei Stunden Takt immer an Sonn- und Feiertagen. Auf dem mitgeführten Fahrradanhänger finden 20 Fahrräder ihren Platz. In unmittelbarer Nähe der Ein- und Ausstiegmöglichkeiten bzw. Haltestellen gibt es zahlriche Sehenswürdigkeiten. Die Endstation kann sich jährlich ändern.

Reisemöglichkeit nach Oberlenningen

Linie S1: Stuttgart Hbf (tief) – Esslingen – Plochingen – Wendlingen – Kirchheim/Teck

Linie RB R81: Kirchheim/Teck – Kirchheim/Teck Süd – Dettingen/Teck – Owen/Teck – Brucken – Unterlenningen – Oberlenningen

 

 

Neu im Programm ist der Rad- und Wanderbus 176 Schopflocher Alb. Die Route führt von Kirchheim/Teck Bahnhof mit Halten in Dettingen/Teck und Nabern nach Bissingen/Teck und über Ochsenwang nach Schopfloch.  In Schopfloch hat man die Möglichkeit die Linie 177.1 zu nehmen.

 

Weitere Rad- und Wanderbusse im VVS Verband

Rad- und Wanderbus Reußenstein                                                                                                                                                                                            Kirchheim – Holzmaden – Weilheim – Gruibingen – Mühlhausen – Wiesensteig – Reußenstein
Abfahrt Kirchheim (T): 8.20, 10.20, 12.20, 14.20 und 16.20 Uhr

 

Freizeitbus „Blaue Mauer“ mit Anschluss zur Tälesbahn                                                                                                                                                              Owen/Teck – Beuren – Erkenbrechtsweiler – Hohenneuffen – Neuffen und zurück                                                                                                               Abfahrt Owen/Teck Bahnhof: 10.34 Uhr, 12.34 Uhr (ganzjähriges Angebot), 15.04 Uhr und 17:04 Uhr
Abfahrt Neuffen: 11.15 Uhr, 13.15 Uhr, 14.15 Uhr und 16.15 Uhr (ganzjähriges Angebot) Auch an Werktagen eine regelmäßige Busverbindung zwischen Neuffen, Beuren und Owen/Teck.

 

Gruppenanmeldung im ServiceCenter in Göppingen:
Tel: 07161 / 96072-0
E-Mail: info.goeppingen@regiobus-stuttgart.de

 

Weitere Infos

Regiobus Stuttgart

Regiobus Stuttgart ServiceCenter Göppingen

Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS)

und an jeden Reiseschalter der Deutschen Bahn

 

Regionale Verkehrsverbünde

Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS)  Landkreise Esslingen, Stuttgart, Rems Murr Kreis, Böblingen und Ludwigsburg

Verkehrsverbund Neckar – Alb – Donau (naldo)    Landkreise Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen Zollernalbkreis

Filsland – Verkehrsverbund   Landkreis Göppingen, Landkreis Esslingen (bis Kirchheim/Teck Weilheim/Teck und Ruine Reußenstein), Landkreis Ostalbkreis (bis Waldhausen, Lorch, Schwäbisch Gmünd und Straßdorf)

 

 

 

 

 

 

 

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