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Die Sage von Verena Beutlin

Die Sage von Verena Beutlin

Auf dem Teckberg, beim Gelben Felsen, befindet sich eine Höhle.

Verena Beutlin soll dort einst mit ihren beiden Knaben in tiefster Armut gelebt haben, ausgestoßen von allen Menschen.

Der Vater der Kinder war ein verheirateter Mann aus Beuren, dem es nur heimlich vergönnt war, Fürsorge zu zeigen. Ein rotes Tuch am Geäst und ein Feuer, dessen Rauchwolke dann den Berg umgab, signalisierten ihm, wenn Not war und die Vorräte ein Ende genommen hatten. In tiefer Nacht versorgte er dann unbemerkt die Seinen.

Als nun einmal ein harter Winter jegliches Durchkommen unmöglich machte, blieben auch die Notzeichen unbeantwortet.

Verena, dem Hungertod nahe, schickte ihre Söhne hinunter in das kleine Städtchen Owen, um etwas Brot zu erbetteln. Die Bewohner ließen sich leicht erweichen und gaben den Ausgehungerten zu essen. Jeder fragte die Kinder nach dem Woher und Wohin – da brach das Schweigen der Buben. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Kunde in Owen.

So konnte nur eine Hexe leben!

Man zerrte Verena hinab vom Gelben Felsen in den Kerker der Stadt. Sie beteuerte ihre Unschuld, doch auf dem Scheiterhaufen wurde das Urteil vollstreckt.

Das Schicksal der Söhne und ihres Vaters liegt im Dunkeln. Man sagt dass die beiden Buben in Beuren die Taufe erhalten haben und rechtschaffene Männer geworden sind. Die Höhle aber heißt seither das “Verena-Beutlin-Loch”.

Posted on: 22. September 2017Andi

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