Monat: Oktober 2017

Kloster Heiligenberg

Franziskanerkloster zu Unserer lieben Frau

 

Das Bruderhaus wurde erst 1456 urkundlich nachgewiesen und bekam 1485 eine Kapelle. Graf Ulrich V. von Württemberg ließ es 1477 im Zuge seiner Klosterreformpolitik mit  Franziskanern des Dritten Ordens besetzen. Das Ende des Bruderhauses kam mit der Reformation im Jahre 1534. Durch die neugegründete Pfarrei Gutenberg im Jahre 1540, hatte das Kloster keine Bedeutung mehr und wurde abgetragen. Seit dem wurde die Anlage als Steinbruch genutzt. Im 30 jährigen Krieg 1635  bei einer Pestepidemie diente der Platz als Begräbnisstätte. Das Kloster war schon längst eine Ruine und wurde Jahre später mit einer Mure verschüttet.

Erst im 19. Jahrhundert wurde den Gutenbergern bewusst, dass hier mal ein Kloster als 1872 ein Siegelstock gefunden wurde. 1898 gelang es mit Hilfe des Schwäbischen Albvereins und des Landeskonservatoriums, die Ruinen wieder freizulegen. Heute kann man nur noch einige Mauerreste sehen.

 

Lageplan, angefertigt wahrscheinlich von dem damaligen Gutenberger Pfarrer Karl Gußmann

 

 

 

Bilder ehemaliges Kloster

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