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Monat: November 2017

Das Romantische Donntal

Im Lenninger Tal wird der Besucher von traumhafte Tälern, naturbelassene Höhlen, majestetische Ruinen, einer kaiserlichen Burg und von schöne Aussichtsfelsen begleitet. Besonders vorzuheben ist das Donntal, eine Perle des Lenninger Tals. Das Tal ist Bestandteil der Kernzone Donntal-Lange Steige des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Die Kernzone Donntal-Lange Steige hat eine Größe von 105,6 Hektar. Das wilde Donntal ist ein Seitental des Naturschutzgebietes Oberes Lenninger Tal und seine Seitentäler. Der wirkliche Schatz des Donntals ist ein reichhaltiges Biotopmosaik aus Heiden, blumenbunten Wiesen und Weiden, seltene Tierarten sowie die eindrucksvollen Tuffterrassen des Donntalbachs. Man könnte meinen, dass dieses Fleckchen Erde noch unberührt ist. Bei regenarmen Tagen ist das Wasser des Donnbachs, das über die Tuffterrassen läuft glasklar.  Dieses idyllische Tal befindet rechts kurz vor Gutenberg, von Oberlenningen kommend. Im Tal befinden sich zwei Wege. Einer führt zur Ruine Speberseck und der andere zur Albhochfläche. Wer die Kernzone Donntal richtig kennen lernen will, sollte beide Wege nehmen.

Ich wünsche Euch viel Spaß im Donntal.

 

 

Parkplätze in Gutenberg

Wanderparkplatz Gutenberg gleich am Ortseingang, Wanderparkplatz Tiefental (Schillerstrasse)

 

 

 

 

 

Das Sibyllenloch

Bekannt wurde die Höhle durch die Sibyllensage, vermutlich auch daher der Name Sibyllenloch. (Nicht verwechseln mit dem Sibyllenloch im Kirnbachtal bei Ebersbach an der Fils).  Diese Höhle im Teckberg wurde in den Sagen zum Wohnort einer weisen Frau, der Sibylle. Es gibt mehrere Geschichten, die um sie kreisen. Eine davon betrifft unser aller Zukunft. Bei Köln breche eines Tages ein Krieg aus, wobei die Deutschen unterliegen würden, “denn auch der Türke wird hier gegen uns streiten. Da würden die Männer im Lande so selten, daß sieben Weiber um einen Krüppel, den sie alle gerne zum Ehemann haben möchten, sich schlagen werden.” Eine Ort gäbe es, wo man sicher wäre. Drei Stund um Teck rum sei das.  Auch von unterirdischen Verbindungen zwischen der Sibyllenhöhle und der Umgebung ist die Rede. Eine Ente sei mal unterirdisch bis Gutenberg gelaufen. Ein Gang existiere bis zur Stadtpfarrei von Owen. In der Nähe der Höhle hätten die Hexen getanzt, besonders in den Adventsnächten.

Entstanden ist die Höhle durch Kalklösungen und Auswaschungen im Juragestein. Bei Ausgrabungen Ende des 19. Jahrhunderts wurden Knochenstücke von Bären, Höhlenlöwen, Mammut, Nashörnern und Wildpferden gefunden. Die Funde werden auf ein Alter zwischen 15.000 und 20.000 Jahren geschätzt.

Die Höhle befindet sich unterhalb des Aussichtsturmes der Burg Teck. Unmittelbar vor dem Burgtor zweigt rechts ein schmaler Zustiegspfad zum Höhleneingang ab. An der Höhle vorbei führt der Pfad weiter und bildet die zweite weitaus steilere Auf-/Abstiegsvariante der Burg Teck. Für diesen Weg und einen Blick in die Sibyllenhöhle ist gutes Schuhwerk empfehlenswert.

Zugang zum Sibyllenloch

 

Durch die finazielle Unterstützung der Brauerei Dinkelacker- Schwaben Bräu sowie regelmäßige Pflege der Ehrenamtlichen ist der Zugang gut begehbar.

Sibyllen-Gegenhöhle

Sie liegt direkt am Weg zur Burg Teck, man kann sie nicht verfehlen. Leider ist der Eingang der Gegenhöhle vergittert. Der Höhlengang führt am Ende nach oben und soll in den Burghof münden. Das Ende der Sibyllenhöhle. Die beiden Höhlenteile wurden jedoch durch Versturz voneinander getrennt. Die Gegenhöhle wurde früher als Keller benutzt und 1937 bei Wegearbeiten durch den Kirchheimer Verschönerungsverein, damalige Besitzer der Burg Teck wiederentdeckt. Laut Heimatforscher Otto Lau der die Höhle 1937 teilweise ausgeräumt hat, stellte sich heraus dass sie sich hervorragend dazu eignet die geplanten Wasserleitungen die vom Melkersteich auf der Bissinger Seite auf die Burg heraufführen sollte zu benutzen. In verschiedenen Schriften geht hervor, dass die Gegenhöhle 1977 genauer erforscht wurde. Es wurde aber nicht erwähnt was die Suche ergab.

Die Burg Teck und das Sibyllenloch ist seit 1941 im Besitz des Schwäbischen Albvereins.

 

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