baden württemberg

Das Romantische Donntal

Im Lenninger Tal wird der Besucher von traumhafte Tälern, naturbelassene Höhlen, majestetische Ruinen, einer kaiserlichen Burg und von schöne Aussichtsfelsen begleitet. Besonders vorzuheben ist das Donntal, eine Perle des Lenninger Tals. Das Tal ist Bestandteil der Kernzone Donntal-Lange Steige des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Die Kernzone Donntal-Lange Steige hat eine Größe von 105,6 Hektar. Das wilde Donntal ist ein Seitental des Naturschutzgebietes Oberes Lenninger Tal und seine Seitentäler. Der wirkliche Schatz des Donntals ist ein reichhaltiges Biotopmosaik aus Heiden, blumenbunten Wiesen und Weiden, seltene Tierarten sowie die eindrucksvollen Tuffterrassen des Donntalbachs. Man könnte meinen, dass dieses Fleckchen Erde noch unberührt ist. Bei regenarmen Tagen ist das Wasser des Donnbachs, das über die Tuffterrassen läuft glasklar.  Dieses idyllische Tal befindet rechts kurz vor Gutenberg, von Oberlenningen kommend. Im Tal befinden sich zwei Wege. Einer führt zur Ruine Speberseck und der andere zur Albhochfläche. Wer die Kernzone Donntal richtig kennen lernen will, sollte beide Wege nehmen.

Ich wünsche Euch viel Spaß im Donntal.

 

 

Parkplätze in Gutenberg

Wanderparkplatz Gutenberg gleich am Ortseingang, Wanderparkplatz Tiefental (Schillerstrasse)

 

 

 

 

 

Gasthaus Hirsch Geheimtreffen

 

Kleiner Ort mit großer Strahlkraft
Schlattstall entpuppt sich als Keimzelle des Landes Baden-Württemberg.    

Bei einem Geheimtreffen am 21.06.1949 im „Hirsch“ in Schlattstall legten Reinhold Maier und Gebhard Müller einer der Grundsteine für das Land Baden-Württemberg. Ein Jahre zuvor gab es schon mal ein Treffen, auf der Burg Hohenneuffen, die Dreiländerkonferenz am 2. August 1948.

Im Juni 1949 beschloss Reinhold Maier, mit Gebhard Müller einen erneuten Versuch zu starten, um die ins Stocken geratene Staatenbildung voranzutreiben. Zu diesem vertraulichen Gespräch lud er ihn an einen „sehr abgelegenen Ort, der ihm von seinen Albwanderungen wohlbekannt war, die Gaststätte Hirsch in Schlattstall“ ein. Mit von der Partie waren auch Staatsrat Konrad Wittwer und Landgerichtspräsident Wilhelm Martens. Müller brachte Ministerialrat Eschenburg mit sowie Gerhard H. Müller. „Die Atmosphäre der Runde scheint sehr gut gewesen zu sein“. Das Ergebnis des bis nach Mitternacht dauernden Gesprächs sei geradezu der Entwurf eines Einigungsvertrags gewesen. Auf Anregung Eschenburgs erstellte Gebhard Müller in Tübingen eine ausführliche, geheime Aktennotiz. Diese hat sich im Staatsarchiv Sigmaringen erhalten. Allerdings dauerte es noch fast drei Jahre, bis das Land Baden-Württemberg aus der Taufe gehoben wurde.

 

 

 

 

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